Jimmy und der Weihnachtsmann

Mein Sohn (aktuell in der 5. Klasse) versucht sich auch immer mal wieder als kleiner Schriftsteller. Als er meinen/unseren Blog entdeckt hat, wollte er auch unbedingt den Auftakt seiner neue Reihe hier veröffentlichen. Also viel Spaß mit „Jimmy und der Weihnachtsmann“

Es war einmal ein Junge. Er hieß Jimmy. Bei ihm verlief jeder Tag gleich. Um 7 Uhr ging er in die Schule. Um 13 Uhr kam er nach Hause. Um 14 Uhr machte er Hausaufgaben. Danach spielte er. Von Lego bis Minecraft hatte er alles. Und er hatte (keine Ahnung wieso)13245678900000 volle Colaflaschen.
Doch an diesem Tag … (warum mach ich es überhaupt so spannend, ihr wisst wahrscheinlich sowieso was kommt.) also… an diesem Tag war alles anders…! Denn als Jimmy um 7 Uhr zur Schule ging (ich weiß das ist bisher recht langweilig, der spannende teil kommt gleich), hörte er ein Rascheln. Aber es klang nicht nach einem Busch, nein. Es klang nach Glöckchen. Jimmy sah sich um, dann folgte er dem Rascheln, und es führte zu einem dicken roten Busch. Dann wurde Jimmy klar, dass der Busch ein Bauch war. Dann wurde ihm klar, dass der Bauch einem Mann gehörte. Und dann wurde ihm klar, das der Mann der Weihnachtsmann war!
„Hallo…?“, sagte Jimmy. Der Weihnachtsmann sagte: „Ääääh…hi. Ich such jemanden der 12345678900000 Colaflaschen hat.“
Oh je. Entweder, dachte Jimmy, würde der Weihnachtsmann ihn dafür bestrafen oder er würde ihn belohnen.
Jimmy entschied sich dafür, dass Letzteres wahrscheinlicher war und antwortete: „Das bin ich.“ Jimmy hatte recht. „Meine Frau verbietet mir Süsses. Kannst du mir unbemerkt Cola in meinen Palast bringen?“, fragte der Weihnachtsmann.
„Äääääähhhhh… Ja???“, sagte Jimmy verunsichert. Der Weihnachtsmann freute sich sehr.
Danach verschwand er wieder.
(Jetzt wird’s wieder langweilig, wer das nicht lesen will, der springt am Besten zu dem Satz: „ Jetzt ging es um Freiheit oder Gefängnis.“)

Am nächsten Tag ging Jimmy zur Schule (mal wieder). Zumindest tat er so. In Wirklichkeit ging er zum Palast des Weihnachtsmannes. Der war übrigens nicht schwer zu finden, da er von Zuckerstangen umringt war.
Jetzt ging es um Freiheit oder Gefängnis.
Er musste unbemerkt in den Palast eindringen. Erstmal musste er reinkommen. Das war nicht schwer, da es einen Hintereingang gab. Dieser führte allerdings in den Raum der Wachen.
Und schon musste Jimmy rennen, da die Wachen namens Officer Jingle Bell und Leutnant Angst ihn verfolgten. „Stehen bleiben!!!“, rief Jingle Bell. Jimmy rannte natürlich weiter, denn er wollte (wer will das schon) nicht ins Gefängnis.
Es gab nur ein Problem: wo ist der Thronsaal? Es gab im Palast etwa 5555555 Türen. Wie sollte Jimmy da jemals die richtige finden. Er beschloss, dass das Glück entscheiden sollte. Und so rannte er durch die nächstbeste Tür. Es dauerte einen Augenblick bis er bemerkte, wo er tatsächlich reingegangen war. Schnell rannte er wieder aus der Damentoilette raus.
Die nächste Tür.
Und da war er: Der Thronsaal! Doch da hörte Jimmy Schritte hinter sich.
„Jimmy schnell, die Wachen kommen!“ ,rief der Weihnachtsmann, der auf dem Thron saß. Jimmy holte eine Colaflasche aus seiner Hosentasche. Er warf sie dem Weihnachtsmann zu.
Selbiger fing sie.
Jimmy wurde danach abgeführt.

Fortsetzung folgt…

Ein Gedanke zu „Jimmy und der Weihnachtsmann

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