Erste Versuche mit der Canon EOS 10D

Diese Woche habe ich zu einem sehr guten Preis über eBay eine gebrauchte Canon EOS 10D ersteigern können. Das notwendige Zubehör um die Kamere mit meinem Dobson SkyWatcher verbinden zu können war auch schnell besorgt: Ein T2 Ring, passend zur EOS 10D und eine Projektions- und Fokaladapter von Meade.

Die ersten Versuche heute nacht ein paar Aufnahmen vom Mon zu machen, waren dann leider etwas ernüchternd. Mit der reinen Fokalfotogafie konnte ich zwar einige Fotos schießen, die dann am PC aber doch so unscharf, unter- oder überbelichtet wurden, dass ich sie hier nicht hochladen werde.

Zur Projektionsfotografie werde ich den Adapter vermutlich gar nicht nutzen können. Bei den heutigen Versuchen konnte ich den Mond nicht annähernd fokusieren. Der Fokussierweg war dazu schlichtweg zu lang.

Noch gebe ich aber nicht auf. Bei der Fokalfotografie muss ich einfach noch ein wenig üben, um eine gute Belichtungszeit und den richtigen Fokus zu finden. Und wer weiß, vielleicht findet sich auch noch eine Lösung für die Projektionsfotografie.

Der zweite Erste Schultag

Heute war Dominiks erster Tag an seiner neuen Schule. Wie auch schon meine Frau und Ich, darf er seinen weiteren schulischen Weg in Mosbach am Nikolaus-Kistner-Gymnasium antreten.

Dabei ist mir wieder einmal bewusst geworden wie groß „mein Kleiner“ inzwischen geworden ist. Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass wir ihn im Kinderwagen durch die Gegend geschoben haben, und jetzt soll er schon alleine mit dem Bus in „die Stadt“ fahren?
Wird er mit den neuen Mitschülern zurecht kommen?
Schafft er die täglich 6 Stunden Unterricht?

Im Endeffekt habe ich mir vermutlich mehr Sorgen und Gedanken gemacht als er selbst. Und vermutlich bin ich mit diesen Gedanken und Ängsten nicht alleine. Wahrscheinlich ging es meinen Eltern damals ähnlich. Wahrscheinlich empfinden auch die Eltern der anderen neuen Fünftklässlern genau so.

Und warum schreibe ich das jetzt? Gute Frage.
Ich denke zum Teil, weil bei mir Aussage der Eröffnungsfeier hängen geblieben ist:

Traut es euren Kindern zu. Sie sind mutiger und stärker als ihr denkt.

Also dann, Dominik: Hau rein.
Hab einfach Spass an der neuen Schule und dem neuen Abschnitt in Deinem Leben. Suche und finde Deinen eigenen Weg.
Und falls Du dabei Hilfe brauchst… Ich bin immer für Dich da…

Andoran 13: Reiche Beute

Wo ich war

Am letzten Wochenende durfte ich in der aufstrebende Kolonie Moldraciasch-Lithanien mein Unwesen treiben, und tapferen Recken das Leben schwer machen. Dafür musste ich wieder einmal lediglich ins Saarland auf den Zeltplatz Kapellenwiese bei Oberthal fahren

Wer ich war

Da ich dieses mal meine Reise als NSC angetreten habe war ich so einiges:

  • Auf- und Abbauhelfer
  • Inventar-NSC
  • Der Totengräber Answick
  • diverse fanatische Kultisten

Was mir nicht so gefallen hat

Es fällt mir gerade sehr schwer etwas zu finden, was mir persönlich so gar nicht gefallen hat…Das „schlimmste“ war tatsächlich nur der Ausfall des warmen Wassers als ich gerade voll eingeseift unter der Dusche stand. Aber selbst das habe ich überlebt.

Was mir gefallen hat

Auf der Kapellenwiese habe ich damals auf dem Andoran 3 zum ersten mal meine aktuelle Spielergruppe getroffen. Das ist jetzt 15 Jahre her. Nachdem die Kapellenwiese dann lange nicht mehr bespielt wurde, war der CON für mich in erster Linie ein geniales „Back to the Roots“-Erlebnis. Das wurde wunderbar ergänzt durch die Tatsache, dass ich auch noch etliche alte Bekannte auf NSC und SC-Seite traf, die ich auch schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.

Aus meiner Sicht hatte ich sehr schöne Kämpfe mit den SC bei denen ich nie das Gefühl hatte, das die Schläge zu hart ausgetauscht wurden, oder Treffer nicht ausgespielt wurde. Von anderen NSC habe ich aber auch genau das Gegenteil gehört… Vielleicht hatte ich einfach Glück mit meinen „Gegnern“…

Auch meine Auftritte als Totengräber, bei dem ich am zweiten Tag noch tatkräftig von meiner Gehilfin unterstützt wurde, hat mir viel Spaß gemacht. Die ein oder andere Reaktion auf Spielerseite, als wir die Messschnur ausgepackt haben, war schon Gold wert.

Was es sonst noch zu sagen gibt

Für mich ein rundum gelungenes Wochenende das ich in vollen Zügen genossen habe. Körperlich bin ich gerade noch ziemlich platt (Muskelkater, Stimme weg,…), aber trotzdem super entspannt.

Und last but not least noch ein paar meiner Highlights:

  • Die allgemeine Stimmung im NSC-Lager
  • Die Feststellung, dass man ruhig mal das Jungvolk machen lassen kann, während sich die Senioren-Einheit zurück hält
  • Der Totengräber

Links

Von was ich hier eigentlich schreibe

Vielleicht fragt sich der eine oder andere um was es in diesem Blog-Eintrag eigentlich geht. Dann empfehle ich zum Einstieg erstmal die Wikipedia: LARP

Mondfinsternis

Als ich Anfang des Jahres festgestellt habe, daß die heutige Mondfinsternis auf einen Freitag in den Sommerferien fallen wird, war eigentlich schnell klar, daß ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen kann.

Ursprünglich wollte ich nur ja nur mein Teleskop und meinen Sohn schnappen, ein passendes Plätzchen in Feld und Flur suchen und das Schauspiel genießen. Daraus wurde dann ein spontaner Familienausflug mit meinen Eltern, meinem Neffen und meinem Sohn. Unser lauschiges Aussichtsplätzchen war auch Recht schnell gut mit anderen Schaulustigen belegt. Zum Glück stand da schon das Teleskop und hat für genügend Freifläche gesorgt.

Der Mond versteckte sich zunächst etwas schüchtern hinter ein paar Wolken am Horizont. Glücklicherweise waren aber Venus, Jupiter und Saturn noch bzw. schon am Himmel zu sehen. So konnten wir uns die Wartezeit auf den Mond mit ein paar schönen Ausblicken auf Jupiters Monde und Saturns Ringe verkürzen.

Und dann traute er sich doch noch hinter den Wolken hervor, so dass wir den größten Teil der Finsternis noch mitverfolgen konnten. Noch spektakulärer als die Verfinsterung war zumindest für mich der Moment als unser Trabant den Erdschatten wieder verließ. Da wurde mir erst richtig bewusst wie stark abgedunkelt er bisher war.

Der einzige Wermutstropfen für mich war, das ich wiedermal feststellen musste, dass ich dringend in anständiges Equipment für Astrofotografie investieren müsste. So blieb nur der vergängliche Blick durch mein Teleskop und ein paar Fotos mit der Handykamera durchs Objektiv…

Und da sicher irgendjemand fragen wird:

Das Teleskop ist ein Skywatcher Dopson N200/1200.